Geschaeftsbericht-2025
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GESCHÄFTSBERICHT 2025
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IMPRESSUM
BILD-LEGENDE
Baugenossenschaft Matt Luzern
Titelseite Siegerprojekt Arealentwicklung Luzernerstrasse Seite 6 - Visualisierung Arealentwicklung Luzernerstrasse
Redaktion Markus Helfenstein, Präsident Rolf Fischer, Leiter Finanz- und Verwaltungskommission
Seite 8 - Bad Neuhushof 4 Seite 9 - Küche Neuhushof 4 Seite 10 - Küchenfront Bernstrasse
Seite 13 - Modellfoto Arealentwicklung Luzernerstrasse Seite 20 - Neuhushof 1 + 2 aus Sicht Grubenstrasse
Layout + Grafik Peter Joller, BG Matt
Bild Rückseite Neuhushof 3 mit Kindergarten
Druck Druckerei PK Druck, Luzern
Konzept HOMM interactive, Luzern, www.homm.ch
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MARKUS HELFENSTEIN Präsident Baugenossenschaft Matt
Sehr geehrte Genossenschafterinnen, Sehr geehrte Genossenschafter
Wohnungsknappheit hält an Eine Entspannung am Mietwohnungsmarkt ist weiter nicht in Sicht. «Seit 2019 ist die Zahl der neuerstellten Wohnungen, trotz starkem Bevöl kerungswachstum, stetig zurückgegangen. 2025 sind ca. 42‘000 neue Wohnungen auf den Markt gekommen – gemäss Raiffeisen Economic der tiefste Stand seit rund 15 Jahren.» Insbesondere in städtischen Gebieten gibt es immer mehr Regulierun gen. Natürlich tummeln sich auch «schwarze Schafe» im Immobilien markt, aber ständig neue Vorschriften und Auflagen sind Gift für die Planungssicherheit und vertreiben auch anständige Investoren. Ein klas sischer Bumerang-Effekt. Wer tiefe Mieten will, sollte jene schützen, die bauen – nicht jene, die aus Eigeninteresse verhindern. Siegerprojekt des Wettbewerbs AREAL Luzernerstrasse erkoren Wie angekündigt konnte das qualifizierte Wettbewerbsverfahren im Berichtsjahr durchgeführt werden. Das Siegerprojekt ON Y VA eines jun gen Luzerner Architektenteams überzeugt und weckt Hoffnungen, dass unsere geplanten Zielsetzungen mit den Ersatzneubauten entlang der Luzernerstrasse erreicht werden können und die BG Matt damit einen weiteren wertvollen Beitrag zur Entwicklung im Dorfteil Littau leisten kann. Lesen Sie auf Seite 13 den Bericht des Leiters der Projektkom mission, Roger Sonderegger. Sanierung Neuhushof 3 und 4 Im Berichtsjahr erfolgte die Sanierung der Häuser Neuhushof 3 und Neuhushof 4. Die Sanierungsarbeiten konnten innerhalb der geplan ten Zeitfenster ausgeführt werden, obwohl sich die Arbeiten aufgrund einzelner Details anspruchsvoller gestalteten als bei den Häusern 1 und 2. Die sehr komplexe und herausfordernde Aufgabe wurden von den Planern und den ausführenden Unternehmern mit Bravour gelöst, und auch die veranschlagten Kosten konnten eingehalten werden. Das ist nicht selbstverständlich. Wir freuen uns mit unseren Mietenden über die gelungene Erneuerung. Erneuerung der Bestandesliegenschaften als Daueraufgabe Die Erneuerung unseres Immobilienbestandes ist eine Daueraufgabe. Bei mehr als 60 Liegenschaften ist dies nachvollziehbar. Im Rahmen der Investitions- und Finanzplanung hat der Vorstand die Projektplanung für weitere Objekte aufgegleist. Mehr dazu lesen Sie im Jahresbericht des Präsidenten. Neben allen Projekten stellen sich unsere Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle den täglichen Herausforderungen. Das Tagesgeschäft verlangt viel, und die Ansprüche der Mieterschaft steigen. Mit Herz und Verstand wollen wir diese Herausforderungen weiterhin gemeinsam, engagiert und motiviert in Angriff nehmen.
INHALT
Auf einen Blick
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Jahresbericht 2025
5
Bauprojekte
8
Arealentwicklung Luzernerstrasse
10
Kommentar zur Jahresrechnung
11
Bilanz
14
Erfolgsrechnung
15
Anhang zur Jahresrechnung
16
Bericht der Revisionsstelle
18
Geldflussrechnung
19
Liegenschaften im Überblick
20
Vorstand und Verwaltung
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AUF EINEN BLICK
Stand 31. Dezember 2025
2025
Anzahl Liegenschaften
65
Liegenschaftswert brutto
CHF 217,2 Mio.
Liegenschaftswert netto
CHF 165, Mio.
Anzahl Wohnungen
685
Anzahl Gewerberäume
35
Anzahl Kindergärten
4
Arztpraxen
2
Anzahl Garagen
476
Anzahl Parkplätze
283
Gebäudeversicherungssumme
CHF 212,4 Mio.
Katasterschatzung
CHF 182,3 Mio.
Grundstückflächen
88 865 m 2
Liegenschaftsertrag brutto
CHF 11,73 Mio.
Anteilscheinkapital
CHF 23,34 Mio.
Anzahl GenossenschafterInnen
834
Verzinsung Anteilscheinkapital
3 ¾ %
Vorstandsmitglieder
7
Mitarbeiter
6
Mitarbeitende in Personeneinheiten (PE)
4,7
Gründungsjahr
1953
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JAHRESBERICHT
Jahresbericht 2025 des Präsidenten
Ein bewegtes Jahr 2025 liegt hinter uns – voller Her ausforderungen, intensiver Bautätigkeit und rich tungsweisender Entscheide. Die Wohnraumsitua tion in der Stadt Luzern bleibt angespannt. Gerade deshalb ist es für uns als BG Matt wichtiger denn je, mit Weitblick zu planen und gleichzeitig mit Rück sicht auf die verschiedenen Ansprüche heutiger und künftiger MieterInnen und GenossenschafterInnen zu handeln. Erneut dürfen wir uns über eine sehr gutes Ergeb nis der Jahresrechnung freuen. Die zusätzlichen Mietzinserträge der neuen Überbauung an der Bernstrasse führen bei konstanten Kosten für den ordentlichen Unterhalt zu einem deutlich grösseren Gewinn. Diese Gewinne bleiben in der Genossen schaft und ermöglichen es uns, einerseits die nötigen Wertberichtigungen vorzunehmen und andererseits genügend Eigenmittel für die Finanzierung von neuen Projekten zu erwirtschaften. Aufgrund der Senkung des hypothekarischen Referenzzinssatzes kommen unsere MieterInnen ab Februar 2026 wieder in den Genuss einer Mietzinssenkung. Markt und Rahmenbedingungen im Wohnungs bau - Ursachen der unzureichenden Bautätigkeit Trotz einer anhaltend hohen Nachfrage nach Wohn raum bleibt die Bautätigkeit in der Schweiz und insbesondere auch im Kanton Luzern auf unzu reichendem Niveau. Die Zahl der neu erstellten Woh nungen erreichte bereits 2022 den tiefsten Stand seit Beginn der Erfassung im Jahr 2010, obwohl die Leerstandsquote bei rund 1% verharrt und die Wohnungsknappheit entsprechend hoch ist. Die Gründe für diese Entwicklung sind vielfältig und weit gehend strukturell bedingt. Zusammengefasst ein kleines Argumentarium aus verschiedenen Medien- und Fachquellen. Eine wesentliche Rolle spielen regulatorische Vor gaben, komplexe Bewilligungsverfahren und zahl reiche Einsprachen. Branchenanalysen bestätigen, dass lange Verfahren, zusätzliche Auflagen und restriktive Kreditbedingungen die Investitionstä tigkeit bremsen und Projekte erheblich verzögern. Gleichzeitig erschweren Auflagen des Denkmal- und Ortsbildschutzes sowie politische Interessenkonflikte die Realisierung von Verdichtungs- und Ersatzneu bauprojekten.
Hinzu kommt, dass verfügbare Bauflächen längst nicht mehr in der früheren Selbstverständlichkeit verfügbar sind. Laut einer nationalen Befragung sprechen sich zwei Drittel gegen zusätzliche Bauzo nen und gegen dichtere Bebauungen zulasten von Grünflächen aus. Diese Rahmenbedingungen füh ren dazu, dass selbst investitionsbereite Akteure – darunter institutionelle Anleger und gemeinnützige Bauträger neue Projekte zunehmend zurückhaltend planen. Politische Unsicherheiten, zusätzliche Auf lagen sowie das Risiko langwieriger Rekurse sen ken die Planbarkeit und erschweren die Bereitstel lung dringend benötigten Wohnraums. Die Analysen zeigen auch, dass Investitionen zwar grundsätzlich auf Knappheitssignale reagieren, die gegenwärtige Bautätigkeit aber bei weitem nicht ausreicht, um die strukturelle Unterversorgung zu entschärfen. Fazit: Der Engpass im Wohnungsbau ist nicht pri mär ein Marktversagen, sondern das Resultat eines zunehmend komplexen Zusammenspiels aus Regu lierungen, politischen Rahmenentscheidungen und gesellschaftlichen Zielkonflikten. Ohne eine Beschleu nigung von Verfahren, die Reduktion unnötiger Auf lagen und eine konstruktivere Verdichtungskultur wird sich die Wohnraumversorgung – insbesondere in urbanen Zentren wie Luzern auch in den kommen den Jahren kaum verbessern. Luzern befindet sich in einer Phase konstruktiven Aufbruchs, um den Her ausforderungen der Wohnungsknappheit zu begeg nen. Entscheidend wird sein, dass Politik und Verwal tung auf gut koordinierte und langfristig tragfähige Schritte setzen, die für gemeinnützige und andere Bauträger förderlich sind und deren Engagement stärken. 2025 im Rückblick Die Arealentwicklung Luzernerstrasse war auf der Traktandenliste ganz oben und Ende 2025 durften wir an einer Vernissage im Zentrum St. Michael die Wett bewerbsbeiträge vorstellen und das Siegerprojekt unseren MieterInnen und GenossenschafterInnen präsentieren. Die Gesamterneuerung der bestehenden Liegen schaften Luzernerstrasse 134 – 148 bedeutet auch, dass die heutigen Mieterinnen und Mieter aus den Wohnungen wegziehen müssen. Eine erste
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Ì Mattweg 9 / 11 – Baueingabe für Erneuerung Gebäudehülle und Sanierung Bäder März 2026 Ì Flurstrasse 6 / 8 / 10 – Machbarkeitsstudie vorhanden / aktuell laufen vertiefte Abklärun gen betreffend Eingriffstiefe (Sanierung oder Ersatzneubau) Ì Neuhushof 6 / 7 / 8 – Machbarkeitsstudie vorhanden / weitere Abklärungen betreffend Eingriffstiefe sind nötig Für folgende Liegenschaften werden wir Studien in Auftrag geben, um die nötigen Entscheidungsgrund lagen für die Erneuerung/Sanierung der Liegenschaf ten zu erhalten: Luzernerstrasse118, Mattweg 3, Ritterstrasse 14 / 16, Flurstrasse 5, Flurstrasse 7 Kleinsanierungen Folgende Kleinsanierungen wurden im Berichtsjahr ausgeführt: Ì Schönegg 1–4: 2. Etappe Ersatz Parkettböden in Wohnungen (Instandstellung Baumangel) Ì Grubenstrasse 16: Ersatz Liftanlage Ì Erneuerung Beleuchtungen LED, diverse Liegenschaften Geplant war auch eine neue Photovoltaik-Anlage Schönegg 2, 3 und 4. Aufgrund von diversen Verzö gerungen (Baueingabe usw.) wird das Projekt erst 2026 realisiert. Landabtausch Bernstrasse Eine langjährige Pendenz konnte im Herbst 2025 erle digt werden. Der Landabtausch an der Bernstrasse mit der Stadt Luzern konnte nun bereinigt werden. Das Gebäude Bernstrasse 76 im Besitz der Baugenos senschaft Matt «verletzte» den Grenzverlauf der Par zellen der Stadt Luzern und der Baugenossenschaft Matt. Dies musste im Grundbuch neu geregelt bzw. korrigiert werden. Für die Bereinigung musste eine vergleichbare Fläche abgetauscht werden. Nach dem einen Einigung erzielt werden konnte, wurde diese Pendenz mit dem Eintrag im Grundbuch erle digt und unser Gebäude liegt nun vollumfänglich auf BG-Matt Land. Finanzaufwand / Zinsumfeld Im Berichtsjahr 2025 profitierte die Baugenossen schaft Matt von einem günstigen und stabilen Zins umfeld. Die Schweizerische Nationalbank senkte den Leitzins im Juni 2025 auf 0.0% und beliess diesen den Rest des Jahres auf diesem Niveau. Diese geldpoli tische Stabilität führte dazu, dass insbesondere die SARON-basierten Finanzierungen auf tiefem Niveau verharrten. Gleichzeitig bewegten sich die langfris
Information wurde diesbezüglich bereits schriftlich mitgeteilt. Mehr Details werden wir an einer Miete rinformation vermitteln, und dann auch ein Entmie tungskonzept vorstellen. Die Wohnungen werden vermutlich ab 2027 gekündigt, neue Mietverträge werden nur noch befristet abgeschlossen. Einigen MieterInnen werden wir eine Ersatzwohnung aus unserem Bestand anbieten können – aber wir wer den nicht für alle Parteien eine interne Lösung anbie ten können. Sanierung Neuhushof 3 und 4 Im Berichtsjahr wurden die Häuser Neuhushof 3 und Neuhushof 4 saniert und für die nächsten dreissig Jahre fit gemacht. Die Sanierungsarbeiten erfolgten im bewohnten Zustand. Dank frühzeitiger Informa tion und der Einhaltung des vorgesehenen Baupro gramms konnten unsere Mietenden für die lärm- und schmutzintensivsten Tage Ferien oder auswärtige Unterkünfte planen. Die Bauabrechnung Neuhushof 3 konnte per 31.12.2025 abgeschlossen werden. Die Bauabrechnung Neuhushof 4 folgt im ersten Semes ter 2026. Mit dem Jahresabschluss wurden die auf gelaufenen Baukosten mit 35 % aktiviert und mit 65 % der laufenden Rechnung (Grossreparaturen) belastet. Projekte / Mehrjahresplan Aufgrund der periodischen Überprüfung hat der Vorstand die Investitions- und Finanzplanung für die nächsten 20 Jahre aufeinander abgestimmt. Die geplanten Projekte belaufen sich auf eine Investi tionssumme von über CHF 100 Mio. Diese Summe entspricht rund 60% des Netto-Anlagevermögens. Mehr als die Hälfte davon werden wir für das AREAL Luzernerstrasse benötigen. Daneben sind für weitere Sanierungen und Erneuerungen bereits Machbar keitsstudien vorhanden oder in Bearbeitung:
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tigen Festhypotheken trotz leichter Normalisierung weiterhin in einem tiefen Bereich. Für unsere Genossenschaft mit einem Hypothekarbe stand von rund 100 Mio. CHF (ohne Darlehenskasse) ergaben sich Zinsaufwendungen von rund CHF 1.685 Mio. Der Finanzaufwand betrug insgesamt noch 17% des Liegenschaftsertrags. Stand heute gibt es trotz der globalen Unsicherheiten keine Anzeichen für eine echte Zinswende. Auch die Schweizerische Nationalbank hat signalisiert, dass weder Zinserhöhungen noch erneute Senkungen zu erwarten seien, sofern die Inflation und die wirtschaftliche Lage weiter auf diesem Niveau blei ben. Es wird sich zeigen, wie stark sich die steigen den Energiepreise und weitere Ereignisse aufgrund der aktuelle Lage im Nahen Osten auswirken werden. Aufgrund des guten Jahresergebnisses und des stabi len Finanzierungsumfelds schlägt der Vorstand erneut eine Verzinsung des Anteilscheinkapitals von 3.75% vor. Für Darlehen beträgt der Zinssatz aktuell noch 1.75%, ab 01. Mai 2026 noch 1.5%. Die Verzinsung des Anteilscheinkapitals und der Darlehenskonti erachten wir immer noch als sehr vorteilhaft und angemessen aufgrund der stabilen finanziellen Lage. Der wiedergewählte Vorstand hat die Leitung der Genossenschaft im Berichtsjahr an 10 monatlichen Sitzung und der Klausurtagung im November wahr genommen. Im Fokus standen im Berichtsjahr diverse Bauvorhaben. Mit Blick auf die vielen städtischen Are ale, die in Littau und Reussbühl entwickelt werden sol len, haben wir eine Auslegeordnung vorgenommen. In erster Linie wollen wir uns auf die Erneuerung unse rer Bestandesliegenschaften konzentrieren und prü fen dabei immer auch mögliche Nutzungspotenti ale. (Wachstum aus dem Bestand). Daneben sind wir immer offen für neue Akquisitionen. Auch der Aus tausch mit anderen gemeinnützigen Baugenossen schaften findet weiterhin statt und Beteiligungen an gemeinsamen Projekten werden geprüft. Wie an der letzten GV kommuniziert, werde ich als Präsident der BG Matt an der GV 2027 zurücktreten. Für die Ergän zung des Vorstands haben wir einen internen Aus schuss gebildet. Dieser wird das Auswahlverfahren im Auftrag des Vorstands durchführen. Wir freuen uns sehr darauf Ihnen an der nächsten GV eine oder zwei kompetente und geeignete KandidatInnen zur Wahl vorzuschlagen. Geschäftsstelle Ein besonderer Dank gilt unseren Mitarbeitenden auf der Geschäftsstelle. Auch im Berichtsjahr hat sich ein drücklich gezeigt, dass die Geschäftsstelle der Motor der Baugenossenschaft Matt ist. Das Tagesgeschäft wird mit grosser Verantwortung, Fachkompetenz, rou
tiniert und lösungsorientiert bewältigt. Wir bewegen uns in einem veränderten Umfeld mit einer anspruchs volleren Mieterschaft. Einerseits steigen die Erwartun gen und andererseits steigt der Unterstützungsbedarf im Umgang mit dem eigenen Wohnraum spürbar, und Mietverträge werden häufiger sehr kurzfristig aufge löst. Unser Team bewältigt die täglichen Herausfor derungen mit beeindruckendem Engagement und Professionalität. Aufgrund einer Schulterverletzung war unser technischer Mitarbeiter Stipo Vuleta leider seit November 2024 ausgefallen. Wir sind froh, dass wir in dieser Zeit auf unseren Pensionär Angelo Wal ker zurückgreifen durften, bis wir dann im November 2025 Livio Capra (Hauswart EFZ) als neuen techni schen Mitarbeiter bei uns begrüssen durften. Unser Team auf der Geschäftsstelle ist also wieder komplett und die Baugenossenschaft Matt setzt ihren Weg fort und bleibt, was sie heute schon ist – eine verlässliche, sozial verantwortungsvolle und zukunftsorientierte gemeinnützige Wohnbaugenossenschaft. zum Gedenken Freud und Leid lagen auch in diesem Jahr oft dicht beieinander. Von Mai 2025 bis April 2024 mussten wir leider von 14 Genossenschafter/innen und Mieter/ innen für immer Abschied nehmen. Wir werden allen Verstorbenen ein ehrendes Andenken bewahren. Dank Unser herzlicher Dank gilt Ihnen, geschätzte GenossenschafterInnen, die mit ihrer Verbunden heit und ihrem Vertrauen erneut wesentlich zu einem sehr erfolgreichen Geschäftsjahr beigetragen haben. Der Ausblick auf das kommende Jahr wird jedoch durch die angespannte geopolitische Lage und die kriegerischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten getrübt. Gleichzeitig dürfen wir uns glück lich schätzen, von solchen Konflikten nicht unmit telbar betroffen zu sein und in einem Umfeld leben zu dürfen, welches Stabilität und Sicherheit bietet. Dennoch bleiben Unsicherheiten bestehen – insbe sondere auch, wie sich die Energiepreise und die Ver sorgungssicherheit künftig entwickeln werden. Trotz dieser Herausforderungen blicken wir mit Zuversicht nach vorne und setzen weiterhin auf Stabilität, Weit sicht und die solide Basis unserer Genossenschaft. Gerne werden wir uns weiter dafür einsetzen, um die Baugenossenschaft Matt auf Kurs zu halten. Bleiben Sie gesund und blicken Sie mit Vertrauen und Zuver sicht in die Zukunft.
Markus Helfenstein Präsident
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BAUPROJEKTE
Überbauung Neuhushof 1–5
Neuhushof 3 und 4 Im Jahr 2025 wurden die Mehrfamilienhäuser Neuhushof 3 und Neuhushof 4 umfassend saniert. Die Gebäude sind inzwischen über 30 Jahre alt, wes halb insbesondere bei den Küchen und Badezim mern sowie bei den Leitungsinstallationen ein deut licher Erneuerungsbedarf bestand. Ziel der Arbeiten war es, die Gebäude technisch und baulich auf einen zeitgemässen Stand zu bringen und gleichzeitig den Wohnkomfort langfristig zu sichern.
ermöglichte. Eine Besonderheit stellten die beiden Kindergartenräumlichkeiten im Erdgeschoss dar, die zusätzliche Anforderungen an den Ausbau stellten. Die Mieterinnen und Mieter wurden bereits ein Jahr im Voraus über die geplanten Arbeiten informiert. Für die Zeit der intensiven Innenarbeiten mussten sie ihre Wohnung für drei Wochen verlassen und eine alter native Unterkunft organisieren oder nach Möglichkeit Ferien einplanen. Dadurch konnten die Umbauarbei ten in den Wohnungen effizient durchgeführt werden. Im Rahmen der Sanierung wurden sämtliche Küchen und Badezimmer vollständig erneuert. Zudem wur den die Fenster durch neu 3fach-Isolierverglasungen ersetzt und auch die bestehenden Rafflamellensto ren erneuert. Bei zu niedrigen Brüstungen wurden zusätzliche Absturzsicherungen angebracht und die Geländer auf die aktuell geforderte Normhöhe ange passt. Abschliessend erhielt die gesamte Fassade einen neuen Anstrich. In den Kindergartenräumen wurde zusätzlich eine Akustikdecke eingebaut, und die bestehende Beleuch tung wurde durch moderne LED-Leuchten ersetzt. Sanierung Neuhushof 4 Deutlich anspruchsvoller gestaltete sich die Sanierung des Mehrfamilienhauses Neuhushof 4. Die Wohnun gen sind über insgesamt fünf Installationsstränge erschlossen, wobei viele Wohnungen an zwei Strän gen angeschlossen sind. Dies erschwerte insbeson dere die Terminplanung und Koordination der Bauar beiten erheblich. Hinzu kam, dass auf drei der insgesamt vier Geschoss unterschiedliche Grundrisse vorhanden sind. Dadurch wurde sowohl die Leitungserschliessung als auch die Baustellenlogistik komplexer. Eine zusätzliche Heraus forderung stellte die Vergrösserung der Badzimmer dar. Dazu mussten bestehende Wände entfernt und die Nasszellen erweitert werden. Pro Etappe mussten insgesamt acht Badezimmer und vier Küchen innerhalb von nur drei Wochen vollständig saniert werden. Diese Aufgabe stellte für alle Beteilig ten eine grosse organisatorische und handwerkliche Herausforderung dar.
Die Sanierung des Mehrfamilienhauses Neuhushof 3 erfolgte von Anfang April bis Anfang Juli 2025. Anschliessend wurden die Arbeiten beim Neuhushof 4 von Mitte August bis Mitte Dezember 2025 ausgeführt. Sanierung Neuhushof 3 Die Sanierung des Mehrfamilienhauses Neuhushof 3 gestaltete sich in vielen Punkten ähnlich wie bereits bei den zuvor sanierten Häusern Neuhushof 1 und 2. Allerdings waren hier lediglich zwei Installationsstränge zu erneuern, wodurch sich der Bauablauf etwas einfa cher organisieren liess. Gleichzeitig konnte stark von den Erfahrungen aus den vorangegangenen Sanie rungsprojekten profitiert werden. Die Wohnungen sind pro Geschoss deckungsgleich angeordnet, was einen gleichbleibenden und gut planbaren Bauablauf pro Geschoss und pro Strang
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Ein Vorteil war, dass bereits vor Beginn der Bauarbeiten zwei Wohnungen leer standen und nicht unmittelbar neu vermietet werden mussten. Dadurch konnte der sehr enge Terminplan etwas entlastet werden. Grund sätzlich wurden im Neuhushof 4 die gleichen Sanie rungsmassnahmen umgesetzt wie im Neuhushof 3. Zusätzlich wurde nach Abschluss der Umbauarbeiten der Lift umfassend saniert. Im Gegensatz zu den Gebäuden Neuhushof 1 und 2 wurde auf den Dächern der Häuser Neuhushof 3 und 4 keine Photovoltaikanlage installiert, da die zahlrei chen bestehenden Lukarnen keine ausreichend grosse zusammenhängende Dachfläche für eine wirtschaftlich sinnvolle PV-Anlage zulassen. Die Baukosten der Gesamtsanierung belaufen sich beim Mehrfamilienhaus Neuhushof 3 mit sechs Woh nungen und zwei Kindergartenräumen auf rund 1.3 Millionen Franken. Beim Neuhushof 4 mit insge samt elf Wohnungen betragen die Kosten rund 1.75 Millionen Franken. Oberstes Ziel der Bauherrschaft war es, die Sanie rungsarbeiten im bewohnten Zustand durchführen zu können, ohne dass Kündigungen ausgesprochen wer den mussten. Dies war nur möglich, weil alle Mieterin nen und Mieter bereit waren, während der Bauphase für rund drei Wochen eine alternative Wohngelegen heit zu organisieren oder Ferien einzuplanen. Sämt liche Mietparteien konnten diese Lösung umsetzen und zeigten grosses Verständnis für die Unannehm lichkeiten, welche eine solche umfassende Sanierung zwangsläufig mit sich bringt. Ausblick Neuhushof 5 Der Neuhushof 5 umfasst 14 Alterswohnungen. Eine Sanierung analog Neuhushof 1–4 würde bedeuten, dass alle MieterInnen die Wohnung für rund drei Wochen verlassen müssten. Zudem wäre während mindestens drei Monaten mit intensiven Bauimmissi onen wie Lärm und Staub zu rechnen. Der Vorstand kam nach sorgfältiger Abwägung zum Schluss, dass dies der betagten Mieterschaft nicht zugemutet werden kann.
Aus diesem Grund wird das Gebäude Neuhushof 5 2026 «lediglich» aussen saniert. Die Innensanierung soll erst zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen – vor aussichtlich dann, wenn die heutige Mieterschaft in die Alterswohnungen der geplanten neuen Überbau ung an der Luzernerstrasse umziehen kann. Bis dahin dürften aber noch einige Jahre vergehen. Die Mieterschaft des Neuhushof 5 wurde umfassend über dieses Vorgehen informiert und hat den Entscheid des Vorstands sehr begrüsst.
Das Verschieben der Innensanierung ist zudem vertret bar, weil die Bewohnerinnen und Bewohner in Alters wohnungen erfahrungsgemäss sehr sorgfältig mit Küchen und Badezimmern umgehen. Entsprechend befinden sich diese Einrichtungen in einem vergleichs weise guten Zustand, sodass eine spätere Sanierung zu verantworten ist.
Daniel Schumacher Mitglied Vorstand dipl. Architekt ETH
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AREALENTWICKLUNG
Arealentwicklung Luzernerstrasse: Siegerprojekt gewählt
Die Entwicklung des Areals an der Luzernerstrasse 134–150 hat im Berichtsjahr einen wichtigen Schritt vorwärts gemacht. Mit einem anonymen Projekt wettbewerb hat der Vorstand nach einem über zeugenden Konzept für die Bebauung des Areals gesucht. Ziel ist es, hier eine lebendige Siedlung im neuen Zentrum Littaus zu schaffen – mit rund 100 Wohnungen sowie ergänzenden Gewerbe- und Gemeinschaftsnutzungen. Zwölf Teams aus Architektur und Landschaftsar chitektur waren zum anonymen Wettbewerb ein geladen. Die Projekte wurden von einer Jury aus Fachpersonen sowie Vertreterinnen und Vertretern unserer Baugenossenschaft beurteilt. Im Zentrum standen die Eingliederung der Überbauung ins Quar tier, eine hohe Wohnqualität, attraktive Freiräume, die Altersgerechtigkeit der Siedlung und diverse soziale, ökologische und wirtschaftliche Anforde rungen. Als Sieger ging das Projekt «ON Y VA» des Teams AM Architects (Luzern) und EDER Landschaftsar chitektur (Zürich) hervor. Das Projekt des jungen
Luzerer Büros überzeugte die Jury mit einer klaren und präzisen städtebaulichen Idee. Zwei leicht ver setzte, L-förmige Gebäude fassen den Strassenraum entlang der Luzerner- und Grubenstrasse und schaf fen auf der ruhigen Nordseite einen grosszügigen Grünraum. Dadurch entsteht einerseits eine klare Adresse zur Strasse und andererseits ein geschütz ter Gartenbereich für die zukünftigen Bewohnerin nen und Bewohner. Ein besonderer Ort wird der neue Mattplatz, der beim Kreisel an der Luzernerstrasse entsteht. Die ser Platz bildet künftig einen Treffpunkt und stärkt die Präsenz der Siedlung im Quartier. Erdgeschoss nutzungen wie die Geschäftsstelle der BG Matt, ein Bistro, weitere Gewerberäume und gemeinschaft liche Angebote sollen dazu beitragen, dass an der Luzernerstrasse ein lebendiger Ort entsteht. Eine besondere Stärke des Siegerprojektes sind die Freiräume. Im Innern der Anlage entsteht eine grosszügige, begrünte Gartenanlage mit Bäumen, Spiel- und Aufenthaltsbereichen sowie naturnah gestalteten Flächen. Diese Grünräume schaffen nicht nur eine hohe Wohnqualität für die zukünf tige Mieterschaft, sondern auch einen Mehrwert für das umliegende Quartier. Aktuell läuft die Weiterbearbeitung des Wettbe werbsprojekts zu einem Richtprojekt. In diesem Schritt geht es um diverse Punkte wie die Optimie rung des Untergeschosses, von einigen Wohnungs grundrissen und der Fassadengestaltung. Im Som mer wird der Vorstand der Baugenossenschaft Matt über die Weiterbearbeitung des Projektes entschei den. Anschliessend sind bis zum Realisierungsstart noch diverse weitere Schritte notwendig, insbeson dere die Erarbeitung eines Bauprojektes und eines Gestaltungsplans. Die bestehende Mieterschaft wird rechtzeitig über den detaillierten Zeitplan des Pro jektes informiert, sobald dieser feststeht.
Roger Sonderegger Mitglied Vorstand Raumplaner
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KOMMENTAR ZUR JAHRESRECHNUNG
Starkes Ergebnis trotz hoher Investitionen: BG Matt schafft finanzielle Basis für die Zukunft
Rolf Fischer Vizepräsident
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Wie erwartet, hat die die Schweizerische Nationalbank die Leitzinsen im Berichtsjahr von 0,5 Prozent in zwei Schritten auf aktuell 0 Prozent gesenkt. Die vorteil hafte Zinsentwicklung bot der Baugenossenschaft Matt die Möglichkeit, einerseits die anstehenden Finanzierungen teilweise mit günstigen Saron-Hypo theken abzudecken und andererseits den Bestand an längerfristigen Festhypotheken zu optimieren. Nachdem wir im Jahr 2024 den Projektabschluss «obere Bernstrasse» feiern durften und zur Arron dierung der künftigen Arealentwicklung die Lie genschaft Luzernerstrasse 134 erwerben konnten, betrachten wir das Berichtsjahr 2025 als Konsoli dierungsjahr. Aufgrund der ganzjährigen Vollver mietung der oberen Bernstrasse erhöhte sich der Liegenschaftsertrag gegenüber dem Vorjahr um ca. CHF 900 000 auf den Rekordwert von CHF 11,7 Mio. Trotz den umfangreichen Sanierungen weisen wir im Berichtsjahr einen überdurchschnittlich hohen Gewinn von CHF 1,787 Mio. aus. Eine weitere Äuf nung des Erneuerungsfonds, ausgewiesen in der Bilanz mit CHF 8 285 Mio. ist nicht möglich, weil die steuerrechtlich maximal zulässigen Parameter bereits ausgeschöpft sind. Auch im Budget 2026 und im Forecast der kommen den Jahre rechnen wir mit einer guten Ertragslage. Dies ermöglicht uns, die notwendigen Eigenmittel für die geplanten Sanierungen und die künftigen Arealentwicklungen zu erwirtschaften. Falls diese Projekte wie geplant umgesetzt werden können, werden die benötigten Eigenmittel für diese Erneu erungen und Grossreparaturen das Gewinnpotenzial vorübergehend schmälern. Bilanz: Aktiven / Umlaufvermögen: Das Umlaufvermögen ist im Berichtsjahr um rund CHF 1,5 Mio. auf CHF 4 046 771 angestiegen. Trotz dem viel Eigenmittel für die Sanierung Neuhushof abgeflossen sind, trägt der hohe Liegenschaftser trag dazu bei, dass die flüssigen Mittel um CHF 1.46 Mio. auf CHF 2 962 064 angewachsen sind. Bilanz: Aktiven / Anlagevermögen Innerhalb der Finanzanlagen wurde das Darlehen der einfachen Gesellschaft «obere Bernstrasse» von CHF 3 115 500 aufgelöst und bis auf CHF 100‘000 zurückbezahlt, was zusätzlich zur guten Liquidität beigetragen hat. Der Immobilienwert brutto ist im Berichtsjahr um CHF 1 446 528 auf CHF 216 588 592 angewachsen. Im Berichtsjahr wurden die Sanierungen «Neuhushof 1 – 2 und 3» und «Neuhushof 4» fertig gestellt.
CHF 1 098 527.80 (ca. 35 Prozent der Projektkos ten) wurde aktiviert. Rund 65 Prozent der Projekt kosten bzw. CHF 2 040 123 wurden direkt dem Liegenschaftsaufwand belastet. Zum Immobilien wert brutto gehört auch der ausgewiesene Wär meverbund, dessen Wert im Berichtsjahr aufgrund von weiteren Fernwärmeanbindungen netto um CHF 48 000 auf CHF 1‘871‘000 angewachsen ist. Die kumulierten Abschreibungen haben sich im Berichtsjahr im Umfang von 1,5 Prozent des Buchwertes bzw. um CHF 2 454 279.25 auf CHF 52 285 614 erhöht. Daraus resultiert unter Berücksichtigung der kumu lierten Abschreibungen per 31. Dezember 2025 für sämtliche Liegenschaften der BG Matt ein Netto buchwert von neu CHF 164 302 977.80. Wie im Jahr 2024 beinhalten die Anlagen im Bau mit CHF 604 557 die Projekte «Sanierung Neuhushof» und «Arealentwicklung Luzernerstrasse»: Bilanz: Passiven / kurzfristiges Fremdkapital Die «kurzfristen verzinslichen Verbindlichkeiten» beinhalten einerseits den Saldo der Darlehenskasse mit CHF 17 499 507 und andererseits die Amorti sation auf Hypotheken im Folgejahr 2026 von CHF 1‘549‘880 was im Wesentlichen den Vorjahres werten entspricht. So hat sich der Saldo des kurz fristigen Fremdkapitals gegenüber dem Vorjahr mit CHF 22 589 409 kaum verändert. Bilanz: Passiven / langfristiges Fremdkapital Die freien flüssigen Mittel, ausgehend vom hohen Liegenschaftsertrag und der Rückführung des Darle hens der einfachen Gesellschaft «obere Bernstrasse» wurden unter anderem dazu verwendet, auslau fende Hypotheken zurückzuzahlen. Der Hypothe karbestand reduzierte sich netto im Berichtsjahr um CHF 3 640 130 auf CHF 111 253 280. Passiven Eigenkapital Nach wie vor beurteilen wir Gesuche zur Entgegen nahme von zusätzlichem Anteilscheinkapital auf grund der verfügbaren Liquidität eher zurückhal tend. Dies wird sich im Rahmen der Arealentwicklung Luzernerstrasse wieder ändern, was bedeutet, dass eine Aufstockung des Anteilscheinkapitals nötig ist, und weitere Einlagen wieder möglich sind. Im Berichtsjahr verfügen wir über Anteilscheinkapital von CHF 23 365 500 wie im Vorjahr auf. Anlagen im Bau CHF Sanierung Neuhushof 5 84 437 Arealentwicklung Luzernerstrasse 520 120
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Der ausserordentliche Gewinn vom letzten Jahr aufgrund einer ausgewiesenen Steueraufrechnung zeigt sich in der Bilanz in der Position Gewinnvortrag mit CHF 928 774. Erfolgsrechnung Wie erwähnt, ist nach der Vollvermietung «obere Bernstrasse» der Liegenschaftsertrag erstmalig auf CHF 11 737 146 angewachsen und wird sich in den nächsten Jahren auf diesem Niveau einpendeln. Die Sanierung «Neuhushof» wurde im bewohnten Zustand realisiert. Allerdings wurden leerstehende Wohnungen erst nach der Sanierung weitervermie tet, was die Jahresrechnung mit Leerstandskosten von ca. CHF 110 000 belastet hat. Der ordentliche Unterhalt von CHF 1 575 254 bewegt sich im Rahmen des Vorjahres und dem Budget. Nebst Kleinsanierungen von rund CHF 224‘000 sind im Berichtsjahr Abschreibungen auf die Sanie rungskosten «Neuhushof» von CHF 2 040 123 dem Kontobereich «Grossreparaturen und Kleinsani erungen» belastet worden. Dies führt zu einem wesentlich höheren Liegenschaftsaufwand von total CHF 4 124 469. Im Budget 2025 waren diese Abschrei bungen noch unter der Budgetposition «Abschrei bungen und Fonds» vorgesehen. Ab Budget 2026 werden Abschreibungen aufgrund von Sanierungs massnahmen neu im Liegenschaftsaufwand ausge wiesen. Der Betriebsaufwand ist etwas tiefer ausgefallen als budgetiert und entspricht mit CHF 981 850 annäh rend dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen setzen sich aus den Wert berichtigungen auf Liegenschaften (1.5 %) über CHF 2 454 279 und folgenden Abschreibungen auf Einrichtungen, Fahrzeuge und Mobiliar im Betrag von CHF 137 309 zusammen: Abschreibung auf Fernwärme/Heizungsanlage: CHF 98 689 Abschreibung auf Mobiliar und Fahrzeuge: CHF 38 620 Dank der positiven bzw. rückläufigen Zinsenwick lung und der Reduktion bzw. Rückzahlung von Hypo theken ist der Finanzaufwand per Ende 2025 mit CHF 1 993 199 ca. CHF 150 000 tiefer ausgefallen als budgetiert. Kapital- und Ertragssteuern Grundsätzlich ist eine weitere Äufnung des Erneue rungsfonds in der vorliegenden Jahresrechnung 2025 wie erwähnt nicht möglich, weil die maximal zulässi
gen Steuerparameter bereits ausgeschöpft sind. Des halb resultiert nach Abzug der erlaubten Abschrei bungen ein «Gewinn vor Steuern» von CHF 2 046 040 und führt somit zu einer ausgewiesenen Steuerbe lastung von CHF 258 632. Zudem wird die kantonale Steuerbehörde aufgrund neuer Rechtsprechungen die Handhabung zur Äufnung von Erneuerungsfonds in Zukunft einschränken. Um die steuerlichen Risiken in der Umsetzung zu minimieren, wird die BG Matt im Verlauf des Jahres 2026 auf der Basis der geplanten Sanierungen und Arealentwicklungen mit Unterstüt zung der BDO AG ein Steuerruling ausarbeiten, wel ches aufzeigen soll, wie die Abschreibungsmassnah men der kommenden Jahre zu planen sind. Jahresgewinn und Gewinnverwendung Die im Bericht beschriebenen Rahmenbedingungen führen zu einem sehr erfreulichen Jahresgewinn von CHF 1 787 408. Der Vorstand beantragt zu Handen der General versammlung, für das Berichtsjahr 2025 wie bereits im Jahr 2024, auf die ursprünglich geplante Ver zinsung von 3.25 % einen Bonuszins von 0.5% zu vergüten.
13
BILANZ 31.12.2025 IN CHF
31.12.2025
Vorjahr
AKTIVEN
169 535 194
172 041 266
Umlaufvermögen
4 046 771
2 524 547
flüssige Mittel
2 962 064
1 497 981
Forderungen aus Lieferungen
18 758
3 890
übrige kurzfristige Forderungen
580
950
aktive Rechnungsabgrenzungen
85 140
33 344
aktive Abgrenzung Heiz- und Nebenkosten
980 229
988 381
Anlagevermögen
165 488 423
169 516 719
Finanzanlagen
538 000
3 553 500
Mobilien, Fahrzeuge, Einrichtungen
42 888
43 640
Immobilien, Liegenschaften
216 588 592
215 442 064
Kumulierte Abschreibungen auf Liegenschaften
-52 285 614
-49 831 335
Anlagen im Bau
604 557
308 849
PASSIVEN
169 535 194
172 041 266
Fremdkapital
142 313 631
145 760 411
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
1 055 310
1 775 486
kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten
19 049 387
18 327 638
andere kurzfristige Verbindlichkeiten
96 789
92 614
passive Rechnungsabgrenzungen
2 387 923
2 202 561
kurzfristiges Fremdkapital
22 589 409
22 398 299
langfristige Hypotheken, Darlehen
111 253 280
114 893 410
Rückstellungen langfristig
185 941
183 701
Erneuerungsfonds
8 285 001
8 285 001
langfristiges Fremdkapital
119 724 222
123 362 112
Eigenkapital
27 221 563
26 280 855
Anteilscheinkapital
23 365 500
23 339 500
gesetzliche Reserven
1 139 882
1 045 067
Gewinnvortrag
928 774
0
Jahresgewinn
1 787 408
1 896 287
Gewinnverwendung
1 787 408
1 896 287
3.75% Verzinsung Anteilscheinkapital (Vorjahr 3.75%)
885 190
872 699
Einlage gesetzliche Reserven
89 370
94 814
Zuweisung Gewinnvortrag
812 848
928 774
14
ERFOLGSRECHNUNG 2025 IN CHF
1.1. – 31.12.25
% Budget 2025
Vorjahr
%
Mietzinsertrag netto
11 737 146
11 610 000
10 845 312
Liegenschaftsertrag brutto
11 737 146 100.0
11 610 000
10 845 312 100.00
Grossreparaturen und Kleinsanierungen
-2 264 411
-600 000
-1 917 625
Ordentlicher Unterhalt und Reparaturen
-1 575 254
-1 550 000
-1 454 726
Studien, Analysen, Bauberatung
-113 345
-125 000
-89 461
Gebäude-/Sachversicherung
-171 459
-200 000
-189 069
übriger Liegenschaftsaufwand Liegenschaftsaufwand
-4 124 469 -35.1
-2 475 000
-3 650 880 -33.7
Liegenschaftsertrag netto
7 612 677 64.9
9 135 000
7 194 432 66.3
Löhne Verwaltung
-404 121
-465 000
-460 406
Sozialversicherungen
-119 470
-130 000
-120 882
div. Verwaltungsaufwand
-31 591
-35 000
-17 460
Personalaufwand
-555 182 -4.7
-630 000
-598 747 -5.5
Geschäfts- und Bürokosten
-218 765
-245 000
-180 714
Vorstand, GV, Revision, Beratung
-207 904
-215 000
-203 719
übriger betrieblicher Aufwand
-426 668 -3.6
-460 000
-384 433 -3.5
Betriebsaufwand
-981 850 -8.4
-1 090 000
-983 180 -9.1
Abschreibungen Immobilien, Liegenschaften
-2 454 279
-2 520 000
-2 493 818
Abschreibungen Mobilien und Einrichtungen
-137 309
-2 110 000
-125 944
Einlage/Entnahme aus Erneuerungsfonds
0
-170 000
-111 150
Zuweisung in Solidaritätsfonds
0
0
0
Abschreibungen und Fonds
-2 591 588 -22.1
-4 800 000
-2 730 911 -25.2
4 039 239 34.4
3 245 000
3 480 341 32.1
Betriebsergebnis (vor Finanzaufwand / Steuern)
Hypothekar- und Darlehenszinsen
-1 992 093
-2 140 000
-2 073 591
Bankspesen, Bankzinsen
-1 106
-5 000
-1 037
Finanzaufwand
-1 993 199 -17.0
-2 145 000
-2 074 628 -19.1
Betriebsergebnis vor Steuern
2 046 040 17.4
1 100 000
1 405 713 13.0
a.o. Erfolg
0
0.0
0
800 000
7.4
Gewinn vor Steuern
2 046 040 17.4
1 100 000
2 205 713 20.3
Steuern
-258 632
-180 000
-309 425
Jahresgewinn
1 787 408 15.2
920 000
1 896 287 17.5
15
ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG 2025
Die vorliegende Jahresrechnung wurde gemäss den Vorschriften des Schweizer Gesetzes, insbesondere der Artikel über die kaufmännische Buchführung und Rechnungslegung des Obligationenrechts (Art. 957–962), erstellt.
Restbuchwerts abgeschrieben. Die maximal zuläs sigen Abschreibungen werden für einzelne Überbau ungen verwendet. Erneuerungsfonds Zuweisungen in die Rückstellungen für Grossrepara turen erfolgen nach Verfügbarkeit, bis zum steuer lich maximal zulässigen Umfang von 5% des Rest buchwertes. Im Berichtsjahr wurde keine Einlage getätigt.
In der Jahresrechnung wurden die nachfolgenden wesentlichen Grundsätze angewendet:
Sachanlagen Die Immobilien werden mit dem steuerlich maxi mal zulässigen Abschreibungssatz von 1.5 % des
Angaben zu Bilanz und Erfolgsrechnung
CHF
CHF
Finanzanlagen
31.12.2025
31.12.2024
Diverse Anteilscheine, Beteiligung Stiftungen
438 000
438 000
Darlehen Einf. Gesellschaft obere Bernstrasse
100 000
3 115 500
kurzfristige verzinsliche Verbindlichkeiten
31.12.2025
31.12.2024
Kontokorrente, Amortisationen
1 549 880
1 428 380
Darlehenskasse Genossenschafter
17 499 507
16 899 258
Passive Rechnungsabgrenzungen
31.12.2025
31.12.2024
Ausstehende Aufwendungen
307 876
163 334
Mieter-Vorauszahlungen
1 047 899
1 045 246
Akontozahlungen Heiz- und Nebenkosten
1 001 390
993 982
Langfristige verzinsliche Verbindlichkeiten
31.12.2025
31.12.2024
Hypotheken
99 186 750
102 317 120
Darlehen, EGW, Fonds de Roulement
12 066 530
12 576 290
Rückstellungen
31.12.2025
31.12.2024
Rückstellungen langfristig
97 062
94 822
Solidaritätsfonds
88 879
88 879
Erneuerungsfonds (Rückstellungen für Grossreparaturen)
8 285 001
8 285 001
Genossenschaftskapital
31.12.2025
31.12.2024
Bestand am 01.01.
23 339 500
23 225 500
Einzahlungen
594 500
663 000
Auszahlungen
568 500
549 000
Bestand am 31.12.
23 365 500
23 339 500
16
ANHANG ZUR JAHRESRECHNUNG 2025
Die Generalversammlung bestimmt jährlich auf Antrag des Vorstands die Verzinsung des Genos senschaftskapitals. Ausscheidende Mitglieder bzw. deren Erben haben keine Ansprüche auf Genossen schaftsvermögen mit Ausnahme des Anspruchs auf Rückzahlung der von Ihnen einbezahlten Genos senschaftsanteile. Die Rückzahlung erfolgt zum Bilanzwert des Austrittsjahres unter Ausschluss der Reserven und Fondseinlagen, höchstens aber
zum Nennwert. Die Auszahlung erfolgt innert eines Monats nach Genehmigung der Jahresrechnung durch die ordentliche Generalversamlung. In begrün deten Fällen kann der Vorstand die Auszahlung und Verzinsung vor der nächsten ordentlichen Gene ralversammlung veranlassen. Dabei erfolgt dies unter Vorbehalt der Festlegung von Bilanzwert und Verzinsung durch die nächste ordentliche General versammlung.
ausserordentliche, einmalige oder periodenfremde Positionen Erfolgsrechnung
2025
2024
Auflösung stille Reserven, Aufrechnung Steuern 2023
0
800 000
Abgrenzung Unterdeckung BVG, 2. Säule
0
0
CHF 31.12.2025
CHF 31.12.2024
Sonstige Angaben
Gesamtbetrag der zur Sicherung eigener Verbindlichkeiten verwendeten Aktiven, ohne Fernwärme
163 036 535
164 096 579
Anzahl Mitarbeitende
2025
2024
Vollzeitstellen im Jahresdurchschnitt
4.70
4.70
Vollzeitstellen für Hauswartungen (ca.)
2.50
2.50
Angaben gemäss Art. 22 Statuten BG Matt
CHF / 2025
CHF / 2024
Entschädigung der Organe Vorstand (inkl. Lohnanteile und Kommissionsentschädi gungen)
124 725
119 750
Bauherrenleistungen Vorstand Bernstrasse
0
24 500
Bauherrenleistungen Vorstand Neuhushof 1+2, 3 und 4
14 700
0
Bauherrenleistungen Vorstand AREAL Luzernerstrasse
9 800
0
Revisionsstelle
13 810
11 270
Eventualverpflichtungen
31.12.2025
31.12.2024
Solidarbürgschaft zu Gunsten einfacher Gesellschaft obere Bernstrasse
p.m
p.m
17
BERICHT DER REVISIONSSTELLE ZUR EINGESCHRÄNKTEN REVISION
an die Generalversammlung der Baugenossenschaft Matt, Luzern
Als Revisionsstelle haben wir die Jahresrechnung (Bilanz, Erfolgsrechnung, Geldflussrechnung und Anhang) der Baugenossenschaft Matt für das am 31. Dezember 2024 abgeschlossene Geschäftsjahr geprüft. Für die Jahresrechnung ist die Verwaltung verant wortlich, während unsere Aufgabe darin besteht, die Jahresrechnung zu prüfen. Wir bestätigen, dass wir die gesetzlichen Anforderungen hinsichtlich Zulas sung und Unabhängigkeit erfüllen. Unsere Revision erfolgte nach dem Schweizer Stan dard zur Eingeschränkten Revision. Danach ist diese Revision so zu planen und durchzuführen, dass wesentliche Fehlaussagen in der Jahresrech nung erkannt werden. Eine eingeschränkte Revision umfasst hauptsächlich Befragungen und analytische
Prüfungshandlungen sowie den Umständen ange messene Detailprüfungen der beim geprüften Unter nehmen vorhandenen Unterlagen. Dagegen sind Prü fungen der betrieblichen Abläufe und des internen Kontrollsystems sowie Befragungen und weitere Prüfungshandlungen zur Aufdeckung deliktischer Handlungen oder anderer Gesetzesverstösse nicht Bestandteil dieser Revision. Bei unserer Revision sind wir nicht auf Sachverhalte gestossen, aus denen wir schliessen müssten, dass die Jahresrechnung sowie der Antrag über die Ver teilung des Jahresgewinns nicht Gesetz und Statu ten entsprechen.
Luzern, 30. März 2026 BDO AG
sig. Ralf Minder
Christoph Stadelmann
Zugelassener Revisionsexperte
Leitender Revisor Zugelassener Revisionsexperte
BDO AG Landenbergstrasse 34 6002 Luzern
18
GELDFLUSSRECHNUNG
Fonds: Netto-Flüssige Mittel
CHF 2025
CHF 2024
CHF Total
UMSATZBEREICH
Jahresgewinn
1 787 408
1 896 287
3 683 695
Abschreibungen
2 591 588
2 619 762
5 211 350
Erneuerungsfonds
0
111 150
111 150
Solidaritätsfonds
0
0
0
Cashflow (Fonds NUV)
4 378 996
4 627 198
9 006 195
Veränderung Debitoren / TA
-66 294
-26 168
-92 462
Veränderung aufgel. Heiz-/Nebenkosten
8 152
-109 676
-101 524
Veränderung Kreditoren / TP
-569 219
-279 246
-848 465
Veränderung Heiz-/Nebenkosten Akonti
40 819
279 484
320 303
Veränderung des Nettoumlaufvermögens (ohne flüssige Mittel)
-586 541
-135 606
-722 148
Total Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
3 792 455
4 491 592
8 284 047
INVESTITIONSBEREICH
Investitionen Mobiliar und Einrichtungen
-136 557
-139 583
-276 140
Investitionen Liegenschaften / Neubauten
-1 442 235
-11 295 860
-12 738 095
Desinvestitionen / Investitionen Finanzanlagen
3 015 500
0
3 015 500
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
1 436 708
-11 435 443
-9 998 735
Kapitalüberschuss / -(bedarf)
5 229 162
-6 943 851
-1 714 689
FINANZIERUNGSBEREICH
Veränderung Hypotheken / FdR / EGW, Darlehen
-3 518 630
7 657 870
4 139 240
Veränderung Darlehenskasse, div. Konti
600 249
542 020
1 142 269
Veränderung Anteilscheinkapital
26 000
114 000
140 000
Verzinsung Anteilscheinkapital Vorjahr
-872 699
-750 423
-1 623 123
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
-3 765 080
7 563 466
3 798 386
Zu-/Abnahme Netto-flüssige Mittel
1 464 082
619 616
2 083 698
Netto-Flüssige Mittel (Bankguthaben abzgl. Bankkontokorrent)
2025
2024
Netto-Flüssige Mittel am 1.1.
1 497 981
878 366
Geldfluss aus Geschäftstätigkeit
3 792 455
4 491 592
Geldfluss aus Investitionstätigkeit
1 436 708
-11 435 443
Geldfluss aus Finanzierungstätigkeit
-3 765 080
7 563 466
Netto-Flüssige Mittel am 31.12. (errechnet)
2 962 064
1 497 981
Netto-Flüssige Mittel am 31.12.
2 962 064
1 497 981
Bestandesänderung
1 464 082
619 616
19
LIEGENSCHAFTEN IM ÜBERBLICK
Per 31. Dezember 2025
Baujahr Erwerb
Gebäude versicherung
Katasterschatzung
Grundfläche
Wohnungen
Luzernerstrasse 118
1955
1 543 700
1 645 185
966 m 2
8
Luzernerstrasse 134
1959
2 678 800
2 411 233
1 111 m 2
10
Luzernerstrasse 136
1959
2 363 700
2 597 857
980 m 2
12
Luzernerstrasse 138
1956
1 660 200
2 193 524 1 035 m²
10
Luzernerstrasse 140
1956
1 860 500
2 251 059
935 m²
12
Luzernerstrasse 142
1957
1 102 600
1 741 209
859 m²
8
Luzernerstrasse 144
1959
1 274 200
2 004 660 1 117 m²
7
Luzernerstrasse 146
1955
1 079 900
1 642 035
685 m²
6
Luzernerstrasse 148
1954
1 156 300
1 736 308
768 m²
8
Luzernerstrasse 150
2013
10 116 900
10 943 450 3 529 m²
36
Thorenbergstrasse 28
1962
3 732 600
5 148 262 1 944 m²
16
Grubenstrasse 11
1962
2 429 200
3 708 000 1 179 m²
7
Grubenstrasse 16
1965
3 423 700
4 572 300 2 197 m²
12
Ritterstrasse 14 + 16
1956
1 429 500
2 449 505 1 300 m²
10
Mattweg 3
1955
1 799 100
2 700 010 1 031 m²
5
Mattweg 5 + 7
1969
5 067 800
5 832 214 1 621 m²
18
Mattweg 9 + 11
1960
3 546 600
4 873 507 1 624 m²
20
Flurstrasse 5
1967
1 754 400
2 496 608 1 355 m²
9
20
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